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Das Katzenelend

Jedes Jahr werden in Deutschland unzählige Katzenbabys geboren. Wenn man bedenkt, dass ein einziges Katzenpaar in 10 Jahren bis zu 80 Millionen Nachkommen produziert wird einem erst die ganze Tragweite in etwa bewusst. Von den vielen Nachkommen landet ein Großteil in Tierheimen, krank, degeneriert oder schwer verletzt. Andere werden von ihren Besitzern einfach abgegeben, warum auch immer. Die Tierheime sind mit der Unterbringung und Versorgung oft überfordert, niemand fühlt sich für die Katzenschwemme verantwortlich, Platz- und Geldsorgen trüben den Tierschutzgedanken. Auch die Vermittlung der Tiere gestaltet sich häufig problematisch, da ältere, scheue oder kranke Miezen weniger gefragt sind. Diese leben teilweise über viele Jahre, manche bis zu ihrem Lebensende, in den Einrichtungen ohne eine Chance auf ein neues Zuhause. Ein armseliges, tristes Leben für die wunderbaren Samtpfoten.

Um dieses Elend nicht weiter zu fördern haben sich Tierschutzvereine zur Katzenschutzverordnung erklärt. Durch eine bundesweite Kastrationspflicht sollen Katzenhalter zur Kastration und Kennzeichnung ihrer Tiere verpflichtet werden. Die Stadt Paderborn hat bereits als Vorreiter diese Verordnung durchgesetzt und die ersten Erfolge zeichnen sich ab. Verwilderte Katzengruppen werden ebenso kastriert, die besonders in ländlichen Gegenden vorhanden sind, so dass die Population kontrolliert ist und keine Nachkommen das Licht der Welt erblicken.

Auch die Tierhilfe Seesen plädiert für die Katzenschutzverordnung. Nur so lässt sich die alljährliche Katzenschwemme und das damit verbundene Elend vermeiden. Katzenhalter müssen in die Verantwortung genommen werden. Helfen Sie mit, plädieren auch Sie für die Umsetzung der Katzenschutzverordnung in unserer Region. Das Massensterben und Siechtum der Samtpfoten muss endlich ein Ende haben.


Arme Tiere - Menschen, besinnt euch! (Ein Film zum Nachdenken)

Es gibt immer wieder Situationen, wo wir Tierschützer fassungslos vor einer neuen Situation stehen. Einige dieser Momente haben wir in Fotos festgehalten, damit wir und alle Tierfreunde immer daran erinnert werden, warum Tierschutz so wichtig ist. Man kann dabei nicht einfach wegsehen!


Emmi - eine ganz besondere Geschichte. (Bitte mittleres Foto anklicken)

Damian, ein Schäferhund kurz vor dem Verhungern.

Bei Ankunft im Tierschutz.

Wieder hochgepäppelt.

Peggy - und wieder ein verwahrlostes Pony.

Schmerzen,

Schmerzen

und wieder Schmerzen.

Zorro, hätte man ihn nicht rechtzeitig gefunden, wäre er verdurstet.

In der Wohnung zurückgelassen

ohne Wasser, ohne Futter, und

2,5 Wochen später nach guter Pflege.

Afra, sie war scheinbar zu alt.

Angeblich weggelaufen, oder??? Abgemagert, verwahrlost und zudem noch krank - diese Augen lügen nicht.

Tränen um 4 Junghunde im Alter von 6 Monate.

Lag tot im Auslauf - geboren zum Sterben... Eine Pfote schaut aus dem Boden. Auch für ihn kam jede Hilfe zu spät. Er kämpfte noch 2 Tage um sein Leben - leider vergeblich

Bilder aus einer Laubenkolonie. Die Fotos sprechen für sich.

Überreste eines Kaninchens. Auch dieses Zicklein hatte keine Chance. Reste eines erhängten Meerschweinchens.

7 Ponys in Not. Man(n) hat sie einfach vergessen.

Lange "Latschen",

Hautparasiten

und stark unterernährt.

Nichts für schwache Nerven (frei ab 18 Jahren)

Ware Tier

Arme Tiere


Brüder, solange wir noch Zeit haben, lasst uns GUTES tun!

Franz von Assisi


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Stand: Sonntag, 27. November 2011

Hotline: 0 53 81 / 77 82 57 + 01 72 / 1 01 17 76

Copyright Tierhilfe Seesen und Umgebung e.V.