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Die Vermittlung eines Tieres

In der Vermittlung unserer Tiere sind wir sehr gewissenhaft. Wir kennen unsere Tiere und wissen sehr genau welche Ansprüche und Eigenschaften sie haben. Grundsätzlich gehen wir auf die Bedürfnisse unserer Schützlinge ein, so dass sich nicht der Mensch das Tier aussucht, sondern das Tier den Menschen. Nur so kann eine dauerhafte, glückliche Beziehung entstehen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, denn wir wollen unsere Schützlinge in wirklich gute Hände wissen. Eine ordentliche Vermittlung kann auch nicht in 5 Minuten erfolgen, also nehmen Sie sich bitte Zeit für Gespräche und dem persönlichen Kennen lernen.

Unsere Tiere werden auch nicht verschenkt!

Die Bewerbung

Wenn Sie sich per Mail oder Telefon um ein Tier bewerben wollen geben Sie bitte den Namen des Tieres, die Art und Rasse an. So kann es nicht zu Verwechslungen kommen. Bereits vor der Kontaktaufnahme sollten Sie sich natürlich darüber im klaren sein, welche Tierart Sie suchen. Pauschale Aussagen wie: "Ich suche einen Hund" oder "ich suche eine Katze", sind nicht aussagekräftig und erschweren uns nur unsere Arbeit. Weiterhin benötigen wir Ihre vollständige Adresse mit Festnetznummer (aus Kostengründen erfolgt kein Rückruf in Mobilfunknetze) für evtl. Rückfragen. Mails, die weder Name noch Anschrift enthalten, werden nicht bearbeitet und sofort gelöscht. Weiterhin erwarten wir eine kurze Beschreibung Ihrer Person oder Familie, sowie die detaillierten Angaben zu der beabsichtigten Haltung des Tieres. Anschließend bekommen Sie einen Fragebogen zugesendet, den wir ausgefüllt und unterschrieben zur Vorkontrolle benötigen. Zur Besichtigung eines Tieres muss grundsätzlich ein Termin vereinbart werden, da wir alle unsere Arbeiten ehrenamtlich verrichten und kein Tierheim sind.

Die Vorkontrolle

Nach der Bewerbung erfolgt durch den Verein eine Vorkontrolle (VK), in der wir uns das neue Zuhause ansehen, denn unser Schützling soll es letztendlich rund herum gut haben und problemlos ins neue Heim einziehen dürfen. Vielleicht gibt es dabei noch die eine oder andere Frage, um auch wirklich alles für die Ankunft des neuen Haustieres vorbereiten zu können. Sollte es uns auf Grund der Entfernung nicht möglich sein persönlich die Vorkontrolle durchzuführen, wird eine andere Tierschutzorganisation damit beauftragt. Erst nach einer positiven Vorkontrolle darf man auf eine Vermittlung hoffen.

Der erste Kontakt

Anschließend möchten wir die Interessenten persönlich Kennen lernen. Nehmen Sie sich bitte dafür Zeit, denn in der Regel gibt es viele Fragen zu beantworten. Danach können Sie das gewünschte Tier in seiner gewohnten Umgebung erleben. Bei der Vermittlung von Hunden ist auch ein gemeinsamer Spaziergang erforderlich, vielleicht sogar mehrere Besuche, wenn Wauwi nicht ganz einfach ist. Die "Chemie" zwischen Mensch und Tier muss stimmen. Bedenken Sie jedoch dabei, dass wir kein Tierheim sind und zuvor ein persönlicher Kennenlern-Termin ausgemacht wird.

Der Vertrag

Selbstverständlich wird ein ordentlicher Übernahme- bzw. Nutzungsvertrag gemacht. Er enthält unter anderem die Daten des Vereins und des Übernehmers bzw. Nutzers. Weiterhin werden die Daten des Tieres, medizinische Behandlungen, besondere Charaktereigenschaften, die bisherige Fütterung und der Gesundheitszustand festgehalten.  Zudem werden alle vertraglichen Rechte und Pflichten der Parteien darin geregelt. Hunde, Katzen und Kleintiere werden kastriert abgegeben bzw. sind vom Übernehmer zu kastrieren, wenn dies noch nicht erfolgt ist. Wer nicht bereit ist einen solchen Vertrag in vollem Umfang zu akzeptieren sollte den Weg zu uns erst gar nicht antreten.

Die Spende

Eine Spende zur Übernahme eines Tieres sollte eigentlich selbstverständlich sein. Mit dieser Spende sollen die erfolgten tierärztlichen Behandlungen (z.B. Impfung, Entwurmung, Kastration, Transponder, etc.) und die Versorgungskosten abgedeckt sein. Auch dient die Spende als Sicherheitsleistung für das weitere Wohl des Schützlings, denn unsere Verantwortung für das Tier endet nicht mit der Vermittlung. Bitte bedenken Sie, dass die tatsächlichen Kosten eines Tieres in der Regel nicht annähernd durch eine Spende abgedeckt sind. Wir würden uns daher über einen zusätzlichen Betrag, einer Mitgliedschaft oder Patenschaft sehr freuen. Nur so können wir unsere Tierschutzarbeit fortsetzen.

Bitte haben Sie auch Verständnis für unsere gewissenhafte Handhabung, denn nur so können wir eine Fehlvermittlung weitgehend ausschließen. Wer allerdings der Meinung ist, wir sollten doch froh sein, dass wir unsere Viecher los werden, hat sich geirrt. Wir haben keine Viecher!


Vorbereitung auf einen neuen Hausgenossen

  •  Falls ein Umzug oder ein Urlaub bevorsteht warten Sie mit der Übernahme bis alles erledigt und Ruhe eingekehrt ist.
  •  Planen Sie möglichst einen Urlaub zur Übernahme eines Tieres ein damit Sie auch wirklich Zeit zur Eingewöhnung haben.
  •  Bereiten Sie vor dem Einzug alles vor, so dass das Tierchen in Ruhe einziehen kann. Möbelrücken und sonstiger Stress muss vermieden werden.
  •  Bei einem Hund sollte das Grundstück zuvor, wenn vorhanden, ausreichend gesichert sein.
  •  Stellen Sie Ihre Erwartungen an das Tier zurück. Es wird nicht gleich so "funktionieren" wie Sie es sich vielleicht vorstellen.
  •  Hunde können in der neuen Umgebung markieren. Besonders Rüden haben diese "Angewohnheit", aber auch Hündinnen markieren ihr Revier.
  •  Erklären Sie Ihren Kindern, wenn Sie welche haben, dass das Tier zunächst Ruhe benötigt und nicht bedrängt wird.
  •  Laden Sie nicht gleich alle Verwandten und Freunde zum Einzug ein. Das Tier benötigt Zeit zur Eingewöhnung.
  •  Gewähren Sie dem Tier weitgehend alle Freizügigkeiten, die es zuvor genießen durfte. Einschränkungen können zum Unwohlsein führen.
  •  Sichern Sie alle Fenster und Türen, um das Entweichen des Tieres zu vermeiden.
  •  Stellen Sie das Futter nicht spontan um, denn dadurch kann es zu Magen-Darm-Probleme kommen.
  •  Versuchen Sie den bisherigen Rhythmus des Tieres einzuhalten und passen Sie nur langsam die Zeiten an Ihren Tagesablauf an.
  •  Bedrängen Sie das Tier nicht unnötig, wenn es sich Ihnen nicht sofort anschließt. Es wird den Kontakt eigenständig suchen.
  •  Ein Hund sollte anfangs beim Gassigang doppelt gesichert werden (Leine an Geschirr und Halsband befestigen!).
  •  Sorgen Sie dafür, dass keine Reizüberflutung stattfindet. Ein langsames Kennen lernen der neuen Situation und Umgebung ist wichtig und richtig.
  •  Bedenken Sie: Stress kann das Immunsystem herabsetzen. Gesundheitliche Probleme sind daher möglich.
  •  Fragen Sie lieber einmal zuviel als zu wenig nach, wenn Sie sich unsicher sind. Der Verein berät sie gerne, und wir kennen die Tiere.

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spenden

Spendenkonto: Nord LB - Kontonummer 199 93 73 84 - Bankleitzahl 250 500 00

Konto für Patenschaften: Nord LB - Kontonummer 199 93 73 76 - Bankleitzahl 250 500 00

Bitte geben Sie bei Überweisungen immer den Verwendungszweck an. Für Spendenquittung vermerken Sie bitte Namen und komplette Anschrift.



Stand: Samstag, 05. Mai 2012

Hotline: 0 53 81 / 77 82 57 + 01 72 / 1 01 17 76

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