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Probleme mit dem Haustier
Hilfe, meine Katze spinnt Protestverhalten Katzen können ihren Unmut nicht in Worten ausdrücken. Wenn sich also Veränderungen in der Umgebung einstellen, zeigen sie ihre Ablehnung oft durch Unsauberkeit, zickiges Benehmen, Zerstörungswut oder Angriffe. Besonders Stubentiger, die eine starke Bindung zum Menschen besitzen, reagieren sehr sensibel. Schon Kleinigkeiten führen zum Protest und lassen aus der Samtpfote eine kleine Bestie werden. Prüfen Sie zunächst einmal, was sich in Ihrem häuslichen Bereich evtl. verändert hat:
Es gibt kleine Veränderungen, die wir als Mensch nicht registrieren oder als selbstverständlich hinnehmen. Die Katze nimmt sie jedoch wahr und kann sich nicht so schnell auf die neue Situation einstellen. Reagieren Sie daher bitte nicht mit Wut oder Unverständnis, sondern geben Sie ihrem Tier genügend Zeit zur Ein-/Umgewöhnung. Unsauberkeit Das Absetzen von Kot oder Urin ist oft ein Zeichen von Protest (siehe Protestverhalten). Doch auch unkastrierte Katzen zeigen häufig dieses Verhalten mit Eintritt der Geschlechtsreife. Kater markieren ihr Revier um Rivalen ihre Herrschaft anzuzeigen und weibliche Tiere anzulocken. Aber auch weibliche Tiere markieren, um die Kater ihre Paarungsbereitschaft anzuzeigen. Die dabei abgesetzten Duftstoffe hinlassen für Menschen einen sehr penetranten Geruch. Geschlechtsreife Tiere sollten spätestens zu diesem Zeitpunkt kastriert werden, um weitere Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Es könnte jedoch auch ein organisches Leiden vorhanden sein, so dass ein Besuch beim Tierarzt in Erwägung gezogen werden soll. Unverträglichkeit Katzen sind in der Regel Einzelgänger. Sie beanspruchen ihr Revier und verteidigen es gegen Eindringlinge. Kommt bei einem älteren Tier eine zweite Katze hinzu, so kann es durchaus zu massive Auseinandersetzungen oder Protestverhalten kommen. Bei stärkeren Raufereien, Protestaktionen oder Depressionen sollte man die Tiere wieder trennen. Lieber einen glücklichen Einzelgänger, als ein unglückliches Katzenpärchen. Wer sich eine Katze anschaffen möchte, sollte erwägen gleich zwei Tiere im gleichen Alter aufzunehmen, wie zum Beispiel Wurfgeschwister. Aber auch Mutter und Kind sind eine gute Kombination. Wichtig dabei, dass die Tiere rechtzeitig kastriert werden, damit kein Dominanzverhalten bzw. Nachwuchs eintritt. Fressunlust und Futterverweigerung Auch diese Reaktion beobachtet man oft bei Katzen nach Veränderungen in der häuslichen Umgebung. Die Tiere fressen nur wenig oder gar nicht. Auch in der Sommerzeit bei starker Hitze kommt es manchmal zu einer schlechteren Futteraufnahme. Dennoch darf man dieses Problem nicht unterschätzen. Es kann sich evtl. um eine beginnende Krankheit handeln. Achten Sie daher unbedingt auf zusätzliche Symptome wie Durchfall und / oder Erbrechen, Mattigkeit, stumpfes Fell, glanzlose Augen und Apathie. Suchen Sie im Zweifelsfall einen Tierarzt auf. Hilfe, mein Hund spinnt Erziehungsprobleme Grundsätzlich sollte man nicht warten bis "das Kind in den Brunnen" gefallen ist. Jeder Hund ist individuell verschieden. Je nach Rasse, Charakter, Alter und Vorgeschichte mehr oder weniger leicht zu erziehen. Probleme in der Erziehung sind durchaus ernst zu nehmen und müssen umgehend korrigiert werden. Sie lösen sich nicht von alleine auf, sondern verstärken sich mit jedem Erfolgserlebnis des Hundes. Sinnvoll ist es immer von vornherein eine Hundeschule zu besuchen. Man kann nicht davon ausgehen, dass wenn man bereits einen oder mehrere Hunde hatte, die Erfahrung ausreichend ist, um alles alleine in den Griff zu bekommen. Sehr viele selbst (v)erzogene Hunde sitzen leider schon in den Tierheimen und lassen sich oft nur schwer (um)erziehen und wieder vermitteln. Soweit sollte es natürlich erst gar nicht kommen. Protestverhalten Manche Hunde reagieren auf Veränderungen in ihrer Umgebung sehr sensibel. Sie sitzen "schmollend" in der Ecke, verweigern das Futter, wollen nicht gestreichelt werden oder Knurren, wenn man ihnen zu Nahe kommt. Aber auch das Absetzen von Kot und Urin, zerbeißen von Gegenstände und lautes Bellen gehört zum Repertoire. Ähnlich wie bei einer Katze muss zunächst die Ursache für den Unmut gefunden werden, um wieder eine normale Situation herbeiführen zu können. Unverträglichkeit Hunde sind Rudeltiere. Sie werden nicht unverträglich geboren, sondern zur Unverträglichkeit erzogen. Bereits in der Prägephase eines Welpen wird der Grundstein zum Sozialverhalten gegenüber Artgenossen gelegt. Wird ein Welpe zu früh von der Mutter und den Geschwistern genommen, kann er anschließend schwere Defizite aufweisen. Um das soziale Gefüge eines Rudeltieres zu fördern, sollte man unbedingt eine Welpenschule besuchen und darüber hinaus den ständigen Kontakt zu Artgenossen beibehalten. Hunde unter sich erziehen sich gegenseitig, auch kann der Mensch nicht gänzlich den Partner Hund ersetzen. Ein Hund, der nicht den Kontakt zu seinen Artgenossen erlernen und pflegen kann, ist nicht nur ein unglücklicher Hund, sondern auch ein "vermenschlichter" Hund. Dominanz Mit zunehmendem Alter entwickelt ein Welpe oft ein Dominanzverhalten gegenüber Artgenossen. Dieses Verhalten ist völlig normal, solange es nicht in Aggression ausartet. In der Regel hilft hierbei der Besuch einer gemischten Welpenspielgruppe, wo der Welpe seine Grenzen erfährt. Sollte er eine Dominanz gegenüber Menschen zeigen, so muss ihm sofort erklärt werden, wer das Rudel leitet - nämlich der Mensch. |
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