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Hilfe, meine Katze ist verschwunden
Jedes Jahr verschwinden zahlreiche Katzen spurlos. Die Besitzer sind meist
ratlos, traurig und voller Hoffnung ihr Tier in einem Tierheim wieder zu finden.
Doch nur ein geringer Teil der vermissten Tiere kommt tatsächlich dort an.
Für das Verschwinden kann es viele Ursachen geben:
- Das Tier ist nicht kastriert / sterilisiert und
auf Partnersuche.
- Möglicherweise kommt es wieder zurück.
- Ein Tierfreund hat die "vermutlich ausgesetzte"
Katze aufgenommen.
- Versuchen Sie es mit einer Suchanzeige.
- Sie ist einem Raubtier oder Hund zum Opfer
gefallen.
- Vielleicht wurde sie bei einem Tierarzt eingeliefert.
- Der Straßenverkehr wurde ihr zum Verhängnis.
- Fragen Sie bei der Stadtverwaltung / Straßenmeisterei und den Tierärzten nach.
- Sie fühlt sich in einer neuen Umgebung wohler und
genießt evtl. ihre "Freiheit".
- Hat sich in Ihrem Haushalt etwas verändert? Katzen reagieren oft sehr
sensibel!
- Katzenfänger trieben ihr Unwesen.
- Fragen Sie im Tierschutzverein / Tierheim nach weiteren
Vermisstenmeldungen aus Ihrer Region.
- Das Tier wurde krank, hat sich verkrochen oder
ist verstorben.
- Sorgen Sie für ausreichenden Impfschutz. Kranke Tiere ziehen sich oft
zurück. Die Inkubationszeit (Zeit der Ansteckung bis zum Ausbruch einer
Krankheit) kann mitunter sehr kurz sein.
- Achtung!
Jäger erschießen auch wildernde Katzen,
wenn sie sich weiter vom Haus entfernt haben.
- Rufen Sie das nächste Forstamt an.
Grundsätzlich sollten Sie, wenn Ihre Katze länger als gewohnt fernbleibt,
im nächsten Tierheim, bei der örtlichen Polizei und dem Ordnungsamt nachfragen, dort Ihre Personalien und die Beschreibung des
Tieres hinterlassen. Trifft die Samtpfote ein, so kann man Sie umgehend
benachrichtigen. Fragen Sie in der Nachbarschaft nach, ob der Stubentiger evtl.
irgendwo eingesperrt wurde. Offene Kellerräume und Garagen können schnell zum
Gefängnis werden. Rufe Sie das Forstamt an, falls Sie in der Nähe eines Waldes
leben. Geben Sie des weiteren Zeitungsinserate auf und fertigen Sie
"Steckbriefe" an. Es ist immer ratsam eine kleine Belohnung auszuschreiben,
besonders dann, wenn es sich um ein Rassetier handelt.
Mein Tipp:
Lassen Sie Ihre Katze tätowieren und! mit einem Mikrochip versehen. Geben
Sie diese Daten unbedingt an ein
Zentralregister
weiter. Versäumen Sie auch bitte nicht die rechtzeitige Kastration /
Sterilisation und den entsprechenden Impfschutz.
Gefahrenquellen
Katzen im Freigang
Laut einer Statistik haben Freigangkatzen eine durchschnittliche
Lebenserwartung von nur 3 Jahren. Mag man dieser Aussage Glauben schenken, so
fallen die meisten Katzen dem Straßenverkehr zum Opfer.
Potentielle Gefahren:
- Straßenverkehr
- wildernde Hunde
- Wildtiere (Fuchs, Marder, Luchs, etc.)
- Katzenhasser
- Tierfänger
- Förster und Jäger
- ausgestreutes Gift (z.B. Rattengift)
- versehentliches Einsperren (Kellerraum, Garage, etc.)
- offene Schornsteine / Dachluken
- Sturz aus großer Höhe
- vereiste Teiche / Seen
- unverschlossene große Regentonnen
- Chemikalien auf Werksgelände
- Halsband / Geschirr
Katzen in
Wohnungshaltung
Viele Katzen erleiden auch tödliche Unfälle innerhalb der Wohnung. Die
Gefahren werden häufig unterschätzt. Ganz besonders Katzenwelpen und Jungtiere
sind stärker gefährdet.
Potentielle Gefahren:
- gekippte Fenster
- unverschlossene Türen
- Dachluken
- Stromkabel
- Waschmaschine, Wäschetrockner oder Tiefkühltruhe/-schrank
- giftige Pflanzen
- Einklemmen in Tür
- Bettkasten oder Klappcouch
- Badewanne mit Wasser
- offener Kamin mit Feuer
- Wischeimer mit Wasser
- Tier liegt unter Decke / Kissen
- Sturz aus großer Höhe
- Halsband / Geschirr
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