Drucken

Tierabgabe

Scheiden tut weh

Bevor Sie sich tatsächlich von Ihrem Haustier trennen, sollten Sie zunächst prüfen, ob sich das Problem nicht auf andere Weise lösen lässt. Bedenken Sie dabei auch, dass Ihr Tier unter dieser Trennung sehr stark leiden wird. Besonders bei Katzen und Hunde lässt sich häufig eine Futterverweigerung nach einer Abgabe feststellen, die sogar bis zur Selbstaufgabe - zum Tode - führen kann.

Der letzte Schritt

Wenn eine Abgabe Ihres Tieres unumgänglich ist, dann sollten Sie sich wirklich gut um ein neues Zuhause bemühen. Die Abgabe in ein Tierheim darf nur die allerletzte Lösung sein. Versuchen Sie zunächst im Verwandten- und Bekanntenkreis eine geeignete Person / Familie zu finden. Fragen Sie Ihren Tierarzt, ob Sie einen Aushang in seiner Praxis anbringen dürfen. Setzen Sie Zeitungsinserate auf (kostenlose Kleinanzeigen belasten weniger den Geldbeutel) oder versuchen Sie es über das Internet. Ein Aushang mit Foto und detaillierten Angaben in Tierheimen ist ebenso hilfreich. Falls das Tier von einem Züchter stammt, so fragen Sie auch dort nach. Unterstützung finden Sie auch bei Rasse- und Hundevereinen. Lassen Sie nichts unversucht, denn es geht um das Wohlergehen eines Geschöpfes mit Herz und Seele.

Sicher ist sicher

Haben Sie scheinbar einen geeigneten Interessenten für Ihr Haustier gefunden, so prüfen Sie vor der Abgabe das neue Zuhause. Eine telefonische Anfrage beim örtlichen Tierschutzverein / Tierheim kann Ihnen evtl. Gewissheit verschaffen, ob die Person/en in der Tierhaltung zuverlässig ist / sind. Im Zweifelsfalle fragen Sie nach einer Vorkontrolle, die sicher nicht abgelehnt wird. Des weiteren sollten Sie auch einen schriftlichen Abgabevertrag machen.