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Meine Liebsten - Herz und Schmerz

Ari (geb. 1995)

Meinen Dobermann bekam ich mit knapp 12 Wochen aus privater Hand. Zunächst suchte ich bei Züchtern nach dem passenden Hund, doch dort wurde ich nicht fündig. Auch in verschiedenen Tierheimen fand ich nicht das, was ich suchte. Mein Traum war ein kräftiger, nicht zu großer Rüde mit sonnigem Gemüt und ausgeglichenem Wesen. Erst nach langer Suche stieß ich durch Zufall auf eine Zeitungsanzeige in der 6 Welpen zu einem vernünftigen Preis angeboten wurden. Und da fand ich endlich meinen Schatz.

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Am 27. Januar 2005 verstarb Ari nach kurzer und unerwarteter Krankheit. Ich werde ihn immer in meinem Herzen bewahren, meinen Dobermann - der Mann, der immer an meiner Seite stand...

Kim (geb. 2001)

Als eigentlicher Hundefan habe ich die Ruhe und Ausgeglichenheit meiner Katze schätzen gelernt. Über ihren ganz persönlichen Charakter kann ich mich immer wieder amüsieren. Was sie nicht will, das will sie eben nicht. Und ich finde das toll. Mein kleines Mädchen kam als Findelkind mit ca. 4 Wochen in ein Tierheim und wurde von mir mit der Flasche ernährt. Sie macht dem Felix aus der Fernsehwerbung mit Sicherheit große Konkurrenz, denn sie ist in meinen Augen noch weitaus hübscher.

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Kim ist im September 2003 urplötzlich verschwunden. Leider habe ich nie wieder etwas von ihr erfahren. Ich hoffe, dass sie noch lebt, ein schönes Zuhause gefunden hat und nichts schlimmeres passiert ist. Ich vermisse sie sehr und bin unendlich traurig darüber.

Faye (geb. 2002)

Mein kleiner "Ozelot" war etwa 4 Wochen alt, als ich sie bei mir aufnahm. Mühsam zog ich sie mit der Flasche groß. Inzwischen hat sie sich zu einer wunderschönen Katze entwickelte, die gerne durch die Wohnung tobt. Wenn sie ihre "5 Minuten" bekommt, ist nichts vor ihr sicher. Da fliegen auch schon einmal die Blumentöpfe. Dennoch ist sie sehr ausgeglichen und beobachtet lieber die anderen Katzen bei ihrem Tun.

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Mini-Mini (geb. 2002)

Das kleine Katzenmädchen kam mit ihrer Schwester Mina im Alter von ca. 3-4 Wochen zu mir. Obwohl Mina viel größer und kräftiger war, verlor ich sie leider durch einem schweren Infekt. Mini-Mini machte mir ebenso Kummer, denn sie zeigte nach einer Woche die gleichen Krankheitssymptome. Nur durch die engagierte Hilfe eines Tierarztes konnte ihr Leben gerettet werden. Sie litt oft an Durchfall und vertrug nur wenige Nahrungsmittel. Doch sie schlug sich tapfer durchs Leben - mit sichtbarem Erfolg. Inzwischen geht es ihr einfach blendend. Ihre Lieblingsbeschäftigung ist übrigens das Schmusen, dabei schnurrt sie in stereo und sabbert einem das ganze Gesicht voll.

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Paula (geb. 2002)

Von meinem Findelkind Paula konnte ich mich einfach nicht mehr trennen. Sie kam mit ihrer Schwester im Alter von ca. 4 Wochen zu mir, war total scheu und ängstlich. Als ich sie dann vermitteln wollte, war sie immer auf meinem Kleiderschrank verschwunden. Das war für mich Anlass genug sie letztendlich zu behalten. Fremde bekommen sie noch immer nicht zu sehen - zu mir ist sie jedoch nur lieb und verschmust. Übrigens guckt sie sich sehr gerne im Fernsehen Tiersendungen an.

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Paula ist im Frühling 2007, nachdem sie langsam erblindete, unerwartet verstorben. Sie liegt in Frieden neben Ari, ihrem großen Hundefreund.

Nogi (geb. 2002)

Dieser süße Kerl kam im Alter von ca. 3-4 Tage zu mir. Mein Gott, dachte ich, wie soll ich den kleinen Kater nur großziehen? Meine Hoffnung war wirklich sehr gering. Dennoch gab ich nicht auf und kämpfte jeden Tag um sein Leben - und er kämpfte energisch mit. Alle 2-3 Stunden holte er mich nachts aus dem Bett, brüllte nach seiner Flasche und suchte dann mit einem zufriedenen nog-nog-nog den Schnuller. Unser gemeinsamer Kampf gegen den Tod hat sich gelohnt. Er hat sich inzwischen zu einem prächtigen Kater entwickelt und war Paulas bester Freund. Aber ich bin nach wie vor noch seine Mama. Nogi musste leider im Jahr 2008 ein Öhrchen amputiert werden. Nun sieht er richtig verwegen aus, was er aber gar nicht ist.

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Meine Pferdchen (und plötzlich hat man ein Pferd, dann zwei...)

Die 1997 geborene Schimmelstute Shakira lebt seit Juni 2006 bei mir. Sie hat einen starken Senk-Karpfen-Rücken und darf aufgrund des Problems nicht geritten werden. Und da ein Pferd bekanntlich nicht alleine stehen soll, kam 11 Monate später Ma Ghadan hinzu. Der 2002 geborene Vollblut-Araber leidet unter dem Sommerekzem, einer allergischen Reaktion auf Kriebelmücken. Ende September 2010 musste ich jedoch aus zeitlichen Gründen Ma Ghadan abgeben, denn er war nicht ausgelastet und entwickelte ein untragbares Eigenleben. Er hatte ein tolles Zuhause bekommen, wo man dem jungen Burschen gerecht wird. Leider musste ich nach wenigen Monaten erfahren, dass Ghadan nach einer Beinfraktur eingeschläfert wurde. Das tat sehr weh, denn ich hatte mir für ihn ein tolles und langes Leben erhofft.

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Am 14. März 2011 nahm ich dann eine völlig ausgemergelte Stute aus schlechter Haltung auf, die ich Empire taufte. Emmi, wie ich sie liebevoll nannte, war zudem noch hoch tragend, wie sich bei einer Untersuchung herausstellte. Nach 6 sorgenvollen Wochen bekam sie am Ostersonntag ein stattliches Hengstfohlen. Gott sei Dank verlief die Geburt problemlos und Enes, wie ich den Buben taufte, entwickelte sich ausgezeichnet. Dennoch blieb die große Freude nicht ungetrübt, denn kurz nach der Geburt stellten sich massive Zahnprobleme bei der tapferen Stute ein. Nach zwei schweren Operationen und 4 Monate langem Kampf musste Emmi am 18. Oktober 2011 von ihren Leiden erlöst werden. Sie opferte ihr Leben für ihren kleinen Sohn. Diese wundervolle Stute hat mir gezeigt, wie eng Geburt und Tod zueinander stehen.

Und wie das Schicksal so spielt, folgte ihr der kleine Enes bereits am 31. Oktober nach einer plötzlichen Erkrankung. Mama und Sohn waren wieder im Land des Regenbogens vereint. Eine sehr traurige Erfahrung und ein großer Verlust, was tiefe Spuren in meinem Herzen hinterließ.

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Stand: Montag, 02. Januar 2012